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* 1964 in Düsseldorf
lebt und arbeitet in Düsseldorf

Die Fotografin Natascha Borowsky, Meisterschülerin von Bernd und Hilla Becher, arbeitet stets in konzeptuellen Fotoserien. Sublime Materialität prägt ihr fotografisches Werk. Borowsky schafft fotografische Portraits von organischen oder unbelebten Fundstücken und verhilft diesen unbeachteten »Preziosen« des Wegrandes zu einer Apotheose. Ihre »Wandlung« geschieht durch die vollendete Inszenierung: Die Funde werden ihres eigentlichen Kontextes enthoben und auf speziell gefertigte Fonds aus Milch und Stärke, die individuell mit Gewürzen, Farbpigmenten oder Lack angereichert sind, aufgebahrt. Durch diese Interaktion, durch die Präzision des Fotoabzugs und die Potenzierung der realen Größe transzendiert Borowsky die Fundstücke zu Erscheinungen zeitgenössischer Reliquien.

In Anlehnung an Reliquienschätze könnte man die Objekte auf den Fotos als Fragmente uralter Kruzifixe sehen (Untitled 01, 2004) oder als ein Stoffstück als Verweis auf die biblischen Stoffreliquien, die in St. Kornelius aufbewahrt werden (Untitled 03, 2004), doch entziehen sie sich der eindeutigen Identifikation. Die Bilder gleichen mysteriösen Ikonen verwundeter Dinge – in ihrer puren Präsentation ohne Glas offenbaren sie sich, erhaben und scheinbar nicht von dieser Welt. (Text: Elke Kania)

2021 – »inszenierungen des zeigens – Zur Geschichte und Gegenwart der Klosterresidenz Kornelimünster«

1994 – Meisterschülerin von Bernd und Hilla Becher
1987 – 94 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd und Hilla Becher

www.nataschaborowsky.de

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