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Während der zweiten Parlamentsnacht des Landtages NRW in Düsseldorf am 27. September 2019, stellt sich das Kunsthaus NRW Kornelimünster von 17:00 – 22:00 Uhr im Foyer des Landtages vor.

Die temporäre Ausstellung, bestehend aus Kunst-Transportkisten, geben einen Einblick in die Förderungsplattform der Bildenden Kunst in Nordrhein-Westfalen. Kunstwerke bekannter KünstlerInnen und vielversprechende Talente des Landes sowie Kataloge und Videos machen Lust auf einen Besuch des Kunsthauses in Aachen-Kornelimünster.

Das Kunsthaus NRW vermittelt mit der Sammlung der Förderankäufe des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft die Geschichte und Gegenwart des Schaffens von KünstlerInnen, die in NRW leben und wesentlich zur Wahrnehmung des Landes beitragen. Ausstellungen wie »büro komplex – Die Kunst der Artothek im politischen Raum« und »gestalten – Ein Jahrhundert abstrakte Kunst im Westen« verweisen darauf, dass KünstlerInnen aus NRW wesentliche internationale Entwicklungen der Kunst mitgestalten.

In »büro komplex« zum Beispiel, verknüpfte der Leiter und Kurator Dr. Marcel Schumacher die Geschichte der Kunst mit einem Raum, in dem wir heute die meiste Zeit verbringen: dem Büro. Konrad Klapheck fertigte zwei Radierungen mit den vielsagenden Titeln: »Der Gesetzgeber« und »Der Statthalter«. Diese beiden in der Präsentation zu sehenden Grafiken hingen einst in der Landesverwaltungs-Akademie, denn das Kunsthaus vermittelt als Artothek auch Kunstwerke an Behörden des Landes. Im Landtag hängen die Grafiken nun neben einer Fototapete, die einen Ausstellungsraum des Kunsthauses in der prächtigen Barockresidenz von Kornelimünster zeigt. Dort hängt ein wundervolles Gemälde von Ernst Wilhelm Nay im Dialog mit Deckenmalereien und Stuckaturen. Davor ein Schreibtisch der 1950er Jahre mit einer Bronzeplastik von Ewald Mataré, die ehemals in der Staatskanzlei zu sehen war. Der junge Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie Fabian Heitzhausen fertigte ein humorvolles Abbild unserer heutigen Bürowelt, das auf einem gläsernen Schreibtisch der 1990er Jahre zu sehen ist. Für das Video sind der virtuelle Büroraum und die Angestellte mit Hundeköpfen am Computer entstanden. Die digitale Revolution wird von jungen Künstlern aufmerksam verfolgt.

Unterstützung erhalten heute Künstlerinnen und Künstler nicht nur durch Förderankäufe, sondern auch durch die Professionalisierungsprogramme des Landesbüros für bildende Kunst – Lab K. Dieses vom Kunsthaus NRW zur Zeit pilotierte Programm dient als Plattform für die Produktion, Betrachtung und Vermittlung von Kunst: www.labk.nrw