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In der Reihe der Proberäume ist dieser Raum dem »Kunst am Bau« gewidmet. Dieses ist auch heute noch für Künstlerinnen und Künstler ein wichtiger Projektbereich. 2022 wird das Kunsthaus der Frage nach der gesellschaftlichen Rolle der Kunst am Bau eine Ausstellung im Skulpturengarten widmen. Für architekturbezogene künstlerische Arbeiten spielte die Malerei neben der Plastik immer eine zentrale Rolle. So auch in den beiden ausgestellten Projekten von Tatjana Doll und Martin Gerwers.

Tatjana Doll realisierte 2001 für das Foyer des Landhauses in Düsseldorf die beiden großformatigen Malereien auf Leinwand. Im Foyer rechts und links von der Eingangstür platziert verdecken sie dort zwei Steinreliefs aus der Zeit des NS-Regimes. Da der Raum zur Zeit saniert wird, sind die beiden Bilder im Kunsthaus zu sehen.

In seiner Serie »Crash« beschäftigte sich Markus Willeke mit den malerischen Möglichkeiten, die zerbrochene Glasscheiben bieten. Zugleich öffnet er durch die Vergrößerung des Motivs auf eine große Leinwand eine Beziehung zur Architektur – etwa auf eine zerstörte Fensterscheibe und die damit verbundenen kulturellen Assoziationen von Leerstand.

Das Projekt einer Farbkomposition mit bemalten Tafeln entwickelte Martin Gerwers für das Foyer der chirurgischen Abteilung der Universitätsklinik Düsseldorf. Das Projekt wurde 2004 umgesetzt.

Künstler:innen
Tatjana Doll, Martin Gerwers, Markus Willeke

Laufzeit
05.11.2021 – verlängert bis 13.03.2022