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1979 in Köln geboren
lebt und arbeitet in Köln

2008 – 2010 Postgraduales Studium, Kunsthochschule für Medien Köln
2003 – 2004 Studium der Freien Kunst, École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille
2000 – 2007 Studium der Freien Kunst, Kunstakademie Hamburg

Pauline M’barek gibt während #likeamuseum einen Einblick in ihr Schaffen der letzten Jahre, angefangen mit einem ethnologischen Fragenkatalog, den sie an die Wand des Kunstmuseums projiziert. “Wer?“, “Was?“, “Warum?“ sind Fragen, die nicht zwingend an Kunstwerke gestellt werden, sondern hier aus dem Fragenkatalog eines Ethnographen stammen. Während diese Arbeit grundsätzliche Fragen über die Ordnungskategorien des sammelnden und forschenden Museums stellt, umkreisen die neuen Skulpturen das handelnde Gegenüber des Objektes: die Hand. Sie dreht und wendet Objekte, um sie zu untersuchen, fungiert als Nutzerin oder auch als Konservatorin einer Sammlung. Oder agiert als Schöpferin eines Artefaktes wie im Fall der ausgestellten Abgüsse, die an pflanzliche Formen erinnern. Es handelt sich um Sandgrabungen mit der Hand der Künstlerin, deren Finger als Spuren noch erkennbar sind. Die amorphen Plastiken widersetzen sich so jeglicher Kategorisierung, indem sie für sich einen Zwischenstatus reklamieren.

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Pauline M’barek