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Fachtag Very Contemporary: Reading the Region 2025, Foto: Doerthe Boxberg
Fédération des Arts Plastiques
Vorstandsmitglied der Fédération des Arts Plastiques
Die Fédération des Arts Plastiques (FAP) setzt sich für die Interessen von bildenden Künstler:innen in der Fédération Wallonie-Bruxelles ein. Die bildenden Künste stellen im aktuellen Kulturhaushalt der Fédération Wallonie-Bruxelles lediglich 1 Prozent dar; vor den 1980er Jahren waren dies 25 Prozent. Die Idee zur FAP entstand 2020 während der Covid-Pandemie in einer Gruppe bildendender Künstler:innen, die sich über Facebook miteinander vernetzten. Die FAP wurde im Juli 2020 gegründet und seitdem haben sich etwa 500 Künstler:innen angeschlossen. Vor ihrer Gründung war es recht einfach gewesen, die bildenden Künste zu ignorieren, da die Künstler:innen keine organisierte Entität darstellten und kein Sprachrohr hatten. Ziele und Themenfelder der FAP sind unter anderem politische Repräsentation, Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation bildender Künstler:innen („Künstlerstatus“) und das Etablieren von guten Praktiken („Fair Pay“). Die FAP bietet beispielsweise einen Kalkulator an, der Künstler:innen dabei hilft ihre Honorare zu berechnen. Auch Beschwerden können bei der FAP eingereicht werden, diese werden dann an das Ministerium weitergeleitet. Außerdem befasst sich die FAP mit Residenzen und mit den Karrieremöglichkeiten weiblicher Künstlerinnen. Die FAP arbeitet mit ihrem flämischen Gegenstück Kunstenpunt zusammen. In der letzten Zeit sieht sich der gesamte Kultursektor mit großen finanziellen Kürzungen konfrontiert besonders betroffen sind die bildenden Künste, die ohnehin schon schwach ausgestattet waren. Die Solidarität zwischen den verschiedenen Kunst-Sparten wächst. Seitdem die darstellenden Künste auch mit Kürzungen zu kämpfen haben, ist ihre Haltung solidarischer geworden.