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Was ist die Relevanz einer Sammlung bildender Kunst heute, bezogen auf die Tätigkeit des Sammelns und gleichermaßen auf das, was gesammelt wird? »im garten der blicke – Ein Dialog zwischen Körper und Sammlung« bietet innerhalb einer räumlichen Intervention der Szenografin und Autorin Celeste Burlina die Möglichkeit, ZeugIn des Aufeinandertreffens von Performance und Sammlungswerken zu werden. Aus über einem halben Jahrhundert Sammlungstätigkeit des Kunsthauses NRW wurden Werke von Werner Heuser, Renate Göbel und Karin Kneffel ausgewählt, die sich durch die Kontextualisierung mit Performances von Cassie Augusta Jørgensen, Liina Magnea und Hanne Lippard – für die kostbare Dauer eines Augenblicks – einer Aktualitätsüberprüfung stellen. Innerhalb dieses dialogischen Aufeinandertreffens von flüchtigen und konservierten Werken werden unter anderem Themen von Körper, Feminismus und Digitalität verhandelt.

Im Licht einer mit Performances im Dialog stehenden Enzyklopädie voll individueller Entscheidungen, blinder Flecken, sowie An- und Abwesenheiten erscheint auch die Projektion 250.000 paintings von Christophe Berhault: Ein digitales Foto-Archiv von 250.000 abfotografierten analogen Amateuraufnahmen aus Familienalben oder Fotokisten, gesucht wie gefunden auf Berliner Flohmärkten und in Antiquariaten. Die Projektion läuft in der Klosterküche im Kunsthaus NRW vom 31.10. bis zum 20.12.2020. Die Bilder werden in keiner chronologischen Ordnung gezeigt. Jedes Bild ist nur einmalig für 10 Sekunden sichtbar.

konzipiert von Hanns Lennart Wiesner im Rahmen von Residence NRW⁺. Als Kurator von »im garten der blicke – Ein Dialog zwischen Körper und Sammlung« übernimmt Hanns Lennart Wiesner am 05.12.2020 einen Tag lang den Instagram-Channel des Kunsthauses NRW: https://www.instagram.com/kunsthausnrw/

Veranstaltungen
Aus aktuellem Anlass wurde die Veranstaltung zu »im garten der blicke« zum Schutz unserer BesucherInnen und MitarbeiterInnen abgesagt. Die Videoaufzeichnungen des Performanceprojektes sind hier zu finden:
15:00h – Cassie Augusta Jørgensen & Karin Kneffel
16:30h – Liina Magnea & Renate Göbel
18:00h – Hanne Lippard & Werner Heuser

Die Performances wurde durch ein Violin-Solo vom Bundessieger »Jugend musiziert 2019«, Peter Son Götz, gerahmt. Götz spielt auf einer Geige von Falk Peters, international renommierter Geigenbauer aus Kornelimünster.

Laufzeit
31.10.2020 – 20.12.2020

Hinweis
Da das Kunsthaus NRW aufgrund der bundesweiten Verlängerung der Corona-Schutzverordnung aktuell bis zum 10.01.2021 geschlossen bleiben muss, präsentieren wir an den vier Advents-Sonntagen während der regulären Öffnungszeit von 12:00 – 18:00 Uhr im Abtgarten und Ehrenhof des Kunsthauses die »lichtfenster – Das Advents-Special im Kunsthaus NRW«.