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Die Oberfläche der Dinge hat einen Sprung bekommen – ein Gedanke, der durch die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten geweckt wird. 1980 geborenen Künstlerinnen und Künstler kratzen an den Oberflächen, brechen sie auf. Sei es in der Fotografie, der Malerei, der Skulptur oder der Malerei, sie lassen uns durch Brüche, Überarbeitungen, Fehler in das Wesen der Dinge schauen. Wie sie konstruiert sind, was ihre tieferen Bedeutungen sind. Wie es Leonard Cohen mit der Zeile aus seinem Song „Anthem“ angedeutet hat: There is a crack in eyerything / thats how the light get’s in. Der Riss lässt die Zerbrechlichkeit der gestalteten Welt zum Vorschein treten.

Die Träger des Förderpreises Bildende Kunst des Nordrhein-Westfalen aus den letzten Jahren 2013, 2014, 2015 stellen im Kunsthaus NRW Kornelimünster ihre Arbeiten vor. Es sind für den besonderen Ort neue Arbeiten entstanden, wie die Installation eines fragilen Laufstegs von Timo Seber oder die Installation von Christoph Westermeier mit vergessenen Werken der Fördersammlung. Für die Räume des Kunsthauses konzipiert Bettina Marx eigens eine abstrakte Raummalerei. In ihren Arbeiten wie auch bei den Skulpturen von Kristina Berning ist das Material durchbrochen, lassen Farbschlieren oder rauer Gips die Werke fragil erscheinen. Stefanie Gudra und Sebstian Riemer zeigen neue Werke, welche die Konstruktion fotografischer Bilder hinterfragen.

KünstlerInnen:
Kristina Berning
Stephanie Gudra
Bettina Marx
Sebastian Riemer
Timo Seber
Christoph Westermeier

Veranstaltungen:
Eröffnung – Sonntag, 05. Juni 2016
16 Uhr – Eröffnung
17 Uhr – Soundperformance von Stephanie Gudra